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Martin Adam
Schnaggenberg 2
88319 Aitrach
Telefon & Fax: 07565 / 914296
D R Y A D E N - R U N D B R I E F N R 12
Ende August 2005
Liebe Dryaden-Freundinnen und Freunde!
Seit dem letzen Rundbrief ist schon wieder ein Jahr vergangen
und eigentlich sollte er schon im Mai raus sein, um die anliegenden
Seminartermine frühzeitig bekannt zu machen... Aber so gehts
in diesen vollen Zeiten.
Um bei den Ankündigungen im letzten Rundbrief anzuknüpfen,
fangen wir mit dem Rückblick im Herbst des letzten Jahres an.
Der Brief kam gerade noch rechtzeitig, um etliche Leute im Norden
zum Spaziergang in Jever aus ihren Löchern zu locken. Und mir
als ehemaligem Bewohner von Melle Wellingholzhausen ist wieder ein
Spaziergang am Grünen See entgangen. In der ganzen Zeit, als
ich dort wohnte, hörte ich oft, daß das wirklich ein
wunderschöner Platz ist, es gab sogar mal eine Party dort,
aber das ist alles an mir vorbeigegangen, ich war nie da. Monika
und Karsten Meier aus Bünde haben schon mehrere Waldspaziergänge
dort organisiert, so auch im letzten Jahr. Karsten ist Maler und
durch den Kontakt mit den Dryaden zu einigen kraftvollen Baumbildern
inspiriert worden. Bei ihnen in Bünde liegen einige Dryaden
zur Ansicht bereit, um das noch einmal in aller Deutlichkeit zu
äußern, und die beiden waren inzwischen mehrmals in England
bei den Alten Baumleuten, mit denen Dusty's Familie seit 834 Generationen
arbeitet. Wollt ihr euch im Norden Hölzer anschauen, dann ruft
Monika Meier an unter 05223 3519.
Im Oktober war eigentlich auch ein Frauenseminar von Jên mit Claudia
als Übersetzerin geplant, das fiel leider aus, aber meine Frau
(was sich für mich als Frischverheirateten immer noch etwas
seltsam schreibt und spricht) Sabina war von den Inhalten dieses
Seminars nur nach Erzählungen so fasziniert, daß sie
hier im Süden im April dieses Jahres einen Termin ansetzte.
Sie sprach mit mehreren Frauen darüber, ohne selbst überhaupt
an dem Seminar teilgenommen zu haben, und fast jede war sofort infiziert
von ihrer Begeisterung. Ganz schnell waren 9 Frauen zusammen, von
denen eine kurzfristig absprang, aber so war es genau richtig, denn
Jên macht als Priesterin der Göttin am letzten Tag des Wochenendes
für jede Teilnehmerin ein eigenes Ritual und war nach diesen
acht am Ende ihrer Kräfte. Außerdem hatte die Göttin
eine Überraschung bereit und machte Sabina im Verlauf ihres
Rituals zur Schülerin in ihren Diensten. Das war nicht geplant.
Es gibt einen zweiten Termin für das Seminar "The Reconsecration
of the Womb", also "Die Wieder-Heiligung der Gebärmutter",
und ich hoffe, daß euch der Brief noch rechtzeitig erreicht:
vom Freitag, dem 9. bis Sonntag, den 11. September. Stimmt, das
ist wirklich kurzfristig, aber es sind noch drei Plätze frei.
Wendet euch an Sabina unter 07565 7175.
Auch im Oktober letzten Jahres waren Alun und Claudia einerseits
und Dusty, Jên und ich andererseits am gleichen Wochenende auf Tour.
Die junge Generation in der Nähe von Wien in einem Kreis, der
weitgehend schon bestand auf der Basis der Foundation of Shamanic
Studies. Das waren etwa dreißig Leute und nach allem, was
ich erfahren habe, waren alle Beteiligten zufrieden. Wir "Älteren"
waren zu Gast bei Karin Leffer in Coburg, auch da waren es fast
dreißig Teilnehmer im Seminar, beim Vortag am Freitagabend
erheblich mehr. Im letzten Rundbrief habe ich nach der Erzählung
von Karin über die Heilfelsen geschrieben, nun sahen wir sie
selber und das sind sehr viele merkwürdige und starke Plätze
und Steine. Jên fand bei unserem ersten Erkundungsrundgang sofort
eine Steingruppe, die sie als Ort der Göttin erkannte. Hier
leitete sie zwei Meditationen für jeweils die Hälfte der
Teilnehmer, die andere Hälfte war mit Dusty und mir im Wald.
Am Göttinnenstein fand auch eine persönliche Heilungszeremonie
für eine Teilnehmerin statt. Jên leitete die Zeremonie, Andrea
und Sabina waren als Hüterinnen dabei, und dort bekam Sabina
eine Ahnung von Jêns Arbeit als Priesterin der Göttin. Obwohl
sie nur mit dem Rücken zum Geschehen ihre Aufmerksamkeit nach
außen gerichtet hatte, reichte die fühlbare Energie aus,
ihr Interesse nicht nur zu wecken...
Der Kongreßtermin in Graz im Dezember fiel wirklich aus,
das Ganze fand zwar statt, muß aber ein ziemliches Desaster
gewesen sein und die angestrebte Besucherzahl war wohl mehr eine
Wunschvorstellung. Wie manchmal doch die leisen Ahnungen ganz richtig
liegen.
Im Mai dieses Jahres war ich mit dem Medizinrad beschäftigt,
als Dusty ein von Wolf Wies, dem Veranstalter des Schamanenkongresses
in Mondsee organisiertes Seminar in der Nähe von München
hielt, mit Hella als Übersetzerin.
Ein zweites Mal fuhren wir zusammen nach München, da hatte
Sylvia Fiedler was organisiert und wir fanden uns an einem heißen
Juniabend in der gestopft vollen Akasha Buchhandlung. Premiere mit
Mikrofon, das klappte gut, aber durch mangelnde Belüftung in
dem schlauchartigen Raum waren alle schweißgebadet. Samstag
und Sonntag waren wir im kleinen Kreis in einem Raum in der Nähe
der Leopoldstraße, die für ein riesiges Straßenfest
gesperrt wurde und machten einen Spaziergang mit einer langen Meditation
unter alten Buchen im Englischen Garten. Abends gingen wir über
einen Teil der kilometerlangen Feststraße, Dusty erzählte
über die ganz alten Zeiten, als es noch zwei Monde gab und
wie die Götter vor den Göttern die Menschenrassen ausprobierten.
Wir probierten am Sonntagabend eine Sushibar aus und Dusty machte
eine heiße Erfahrung mit so einem unscheinbar erbsengroßen
grünen Kügelchen, das er sich nebenbei in den Mund steckte,
um dann in extreme Zuckungen zu verfallen. Das war so was wie Meerrettich
hoch zehn.
Sylvia hatte die Idee, daß sich die Leute, die Interesse daran
haben, zu einem Erfahrungsaustausch untereinander und mit den Dryaden
treffen könnten. Im Münchener Raum müßten inzwischen
eine ganze Menge Hölzer und Erfahrungen zusammen gekommen sein.
Wer das möchte, wende sich an Sylvia unter 08916 2850 oder
per e-mail unter
Dusty selbst war sehr aktiv auf verschiedenen Ebenen. Seit einiger
Zeit gibt es eine wöchentliche Internet-Radiosendung, sogar
eine Chatshow, in die man sich mit Webcam einwählen kann, auf
dem Computerbildschirm Dusty sieht, wenn man die entsprechende Anmeldung
vorgenommen hat. Das ist mir als ziemlichem Computerdeppen bisher
zwar noch nicht gelungen, aber das Radio habe ich schon zu hören
geschafft. Jeweils mittwochs abends von zehn bis elf. Anschrift
ist www.ridderradio.com,
eine holländische Geschichte.
Dann hat er sich an eine amerikanische Firma gewandt, um seine Internetpräsenz
von Experten verbessern und eine Verbreitungsmöglichkeit für
die wachsende Anzahl von Runenschriften installieren zu lassen.
Das soll seine Rente werden, indem für eine gewisse Gebühr
die jeweilige Runenschrift aktiviert ausgedruckt werden kann, ohne
daß er weiter damit zu tun hat. In diesem Zusammenhang und
auch sowieso bittet er euch, ihm doch eure Erfahrungen mit euren
Hölzern zu schildern. Ich selbst finde es immer wieder sehr
interessant, von neuen Aspekten aus der Dryaden- und Menschenwelt
zu erfahren, wie letztlich erst. Lest selbst den Brief aus Ulm:
"Ich habe schon viele Tricks und diverse Techniken ausprobiert,
um mir die negativen Energien meiner Mitmenschen vom Hals zu halten.
Bisher hat noch keine richtig funktioniert. Das Lichtei (in diversen
Farben), Steinanhänger aus Türkis, Die Hand Fatimas, Mantras,
Sprüche... Diese ganzen Sachen funktionieren nur solange man
sich konzentriert. Genau darin liegt der Hund begraben. Kein Mensch
kann sich die ganze Zeit konzentrieren, zumal es ein Trick der Energieräuber
ist, einen müde zu labern oder in Rage zu bringen, was in beiden
Fällen zum Verlust der Konzentration führt.
Also. Der erste Effekt, den ich verspürte, als ich Dustys Dryade
trug, war, daß ich kranke Menschen ansehen konnte, ohne daß
sich der Körper verspannte. Es trat nicht der mir bekannte
Schmerz auf. Mir bekannte Energieräuber verhielten sich plötzlich
seltsam mir gegenüber. Sie waren zumeist ein wenig verwirrt
und ärgerlich, versuchten manchmal sogar, die Stelle zu berühren,
an der das Ringlein unter dem Hemd hing. Nicht sichtbar, wohlgemerkt.
Ich kann mich jetzt mit ihnen abgeben, ohne daß ich ausgezehrt
werde. Das Interesse dieser Leute hat auch drastisch nachgelassen.
Teilweise haben sie den Kontakt zu mir auf das Notwendige beschränkt.
(Ich bin da überhaupt nicht böse!) Weiterhin sind jetzt
Menschenmassen kein Problem mehr. Es ist mir egal geworden.
Nachts träume ich auch wieder, was ich lange nicht getan hatte.
Die Dryade hat aber anscheinend ein wenig Probleme mit Verwandten,
besonders Eltern. Da musste ich es ihr direkt sagen, daß sie
mich auch vor deren Übergriffen zu schützen habe. Das
hat sie aber nahezu sofort umgesetzt.
Analoges haben auch mein Bruder und seine Freundin erzählt."
Ursprünglich waren zwei Seminare mit Dusty im September von
Wolf Wies geplant, das zweite wurde wegen mangelnder Anmeldungen
abgesagt und in diesem Zusammenhang erwähnte Dusty, er habe
noch einen Versuch gemacht, neues Interesse zu wecken, indem er
vier neue Formen von Blessing anbieten wollte. Bei der ersten beiläufigen
Bemerkung hatte ich nicht näher nachgefragt, aber gestern wollte
ich dann doch genaueres wissen. Nun der Versuch, die Inhalte dieser
"neuen" Blessings in Worte zu fassen. Dusty meinte, da
diese Sachen noch nie öffentlich gemacht oder irgendwie besprochen
worden seien, wäre er sehr gespannt, ob ich vielleicht ein
sehr langes deutsches Wort dafür finden würde.
Mal sehen.
Eines der Blessings ist eine Art Initiation, ähnlich dem bekannten
"Open Hand Blessing", das sich ja mehr auf die körperliche
Ebene der Sensibilisierung für Wahrnehmungen ausrichtet, doch
hier eine Öffnung für andere Ebenen bewirkt. Eine Einstimmung
auf das Höhere Selbst vielleicht.
Eines ist eine Technik, eine erhöhte Wachheit und Aufmerksamkeit
zu bewirken. Wer Dusty in einem Vortrag erlebt hat, wird sich sicher
daran erinnern, daß er gerne irgendwann heftig mit dem Knöchel
auf seinen Schädel klopft (und Alun zusammenzuckt, wenn er
in der Nähe ist). Da wendet er sowas an. Es geht um den genauen
Punkt am Schädel, durch dessen Stimulation der Effekt erzielt
wird.
Ein weiteres Blessing wird vielleicht durch ein Bild deutlich, in
dem ein Mensch zum Ritter geschlagen wird. Hier geht es um eine
Art Aufrichtung, eine Stärkung der Selbstsicherheit und des
Selbstvertrauens. Die Schatten der Vergangenheit verlieren einen
Teil ihrer niederdrückenden Kraft oder lösen sich auf.
Das vierte Blessing bezieht sich auf emotionale Traumata, die als
Konsequenz eine Einschränkung der Lebensqualität zur Folge
haben. Blödes Beispiel: Jemand ist mal vom Baum gefallen und
hat seitdem Höhenangst. Durch das Blessing wird diese einschränkende
Wirkung aufgehoben.
Wohlgemerkt sind das Versuche, über etwas zu schreiben, von
dem ich bisher nur gehört habe, aber die Spur werde ich weiter
verfolgen, das ist sicher. Bei unserem Gespräch dachte Dusty
daran, für jedes dieser Blessings einen eigenen Text zu verfassen,
aber den gibt es noch nicht.
Eigentlich sollte dieser Rundbrief rechtzeitig erscheinen, um
die kommenden Seminare anzukündigen und jetzt gerade ist Alun
mit Claudia in Witten und Melle an bekannten Orten. Sie waren Ende
Juli/Anfang August bei Karin Leffer in Coburg, diesmal in ihrer
eigenen Heilpraktikerpraxis und mit einem etwas anderen Schwerpunkt.
Aluns echte Begabung neben seiner kompletten 25jährigen Ausbildung
zu einem amtierenden Dusty ist die eines Heilers und so hat Karin
in der ersten Augustwoche die Möglichkeit angeboten, Heilsitzungen
bei Alun zu buchen. Seit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes über
Geistiges Heilen kann man das sogar öffentlich äußern,
ohne sich im Grenzbereich der Legalität zu bewegen!
Das scheint ein sinnvoller neuer Ansatz zu sein. Dusty der Alte
und Dusty der Junge (Alun) sind einfach sehr unterschiedliche Leute,
und für den Jungen ist es keine leichte Aufgabe, sich aus dem
mächtigen Schatten des Alten zu lösen und seine eigene
persönliche Art und seinen Ausdruck zu finden. Dennoch ist
er der Junge und wird immer größere Teile der Arbeit
übernehmen. Als Vermittler zu Leuten, die die Dustys organisieren
wollen, habe ich demgemäß Karin den Jungen ans Herz gelegt
und denke, das war gut so. Ähnlich ist es mit der Vermittlung
nach Hamburg im Oktober. Jaqueline hatte den Alten und mich schon
mal zu Besuch, im Oktober werden Alun und Claudia in Börnsen
bei Hamburg sein und mit jedem neuen Seminar wird seine Erfahrung
wachsen. Daten etc am Ende des Briefs.
Wahrscheinlich zu spät ist es für eine Ankündigung
des Seminars, das am kommenden, dem ersten Septemberwochenende im
Seminarzentrum Mandala östlich von München stattfinden
wird. Bis jetzt sind 22 Leute angemeldet, Dusty, Jên und ich werden
zusammen dort sein, am darauf folgenden Wochenende, wie gesagt,
das Frauenwochenende hier bei uns.
Und schon sind wir am Ende von 2005 angelangt, weitere Termine
in diesem Jahr sind nicht vorgesehen, aber wer weiß. Ich kann
nur empfehlen, immer mal wieder in die Seite www.dustys-lebensholz.de
zu schauen, da findet ihr die aktuellsten Informationen und Daten,
auch wenn der Rundbrief überfällig ist. Andrea betreut
die Seite schon seit Jahren, dafür unser herzlicher Dank. Gleichzeitig
zu diesem Thema noch einmal die Frage und Bitte: wer von euch kann
auf das Papier eines Briefes verzichten und nennt uns statt dessen
seine e-mail Anschrift?
Es sind Hunderte von Briefen, die zwar neuerdings bedruckt sind,
so daß nicht jeder dreifach bestempelt werden muß, aber
kopiert, gefaltet, adressiert (danke Sabina), eingetütet und
Porto bezahlt wird immer noch. Vielleicht auch ein Grund, weshalb
ich diese Arbeit manchmal lange vor mir her schiebe.
Ich wünsche Euch
einen vielfarbigen sonnigen Indianersommer
Blessed Be & Munterbleiben
Martin
So kommen wir zu den verbleibenden Seminarterminen:
Für eventuell ganz kurzfristig Entschlossene
2. - 4. September 2005
Achtung! Seminaranfang Freitagvormittag!
Seminar mit Dusty und Jên, Übersetzung Martin
Seminarhaus Mandala Wurmsham
Kontakt: www.schamanixmus-und-heilen.de
9. - 11. September 2005
Die Wieder-Heiligung der Gebärmutter
Frauenwochenende mit Jên,Claudia und Sabina
Kontakt: Sabina Kiesel
tel: 07565 7175
14. - 16. Oktober 2005
Seminar mit Alun (Dusty XIV) und Claudia
Börnsen bei Hamburg
Kontakt: Jaqueline Senß
tel: 040 72978664

Vorschau auf 2006
31.5.- 6.6. 2006 SCHAMANENKONGRESS
Mondsee in Österreich
Dusty XIII und Dusty XIV, Übersetzung Martin
Kontakt: www.schamanismus-und-xheilen.de
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