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Martin Adam
Schnaggenberg 2
88319 Aitrach
Telefon & Fax: 07565 / 914296
D R Y A D E N - R U N D B R I E F N R 11
September 2004
Liebe Dryaden-Freundinnen & Freunde!
Nach einer langen Trockenzeit kommt der Regen nur schwer oder
gleich sehr heftig. Der letzte Rundbrief ging im Juli 2001 raus,
ich hatte schon für dieses Frühjahr eine neue Ausgabe
im Sinn, aber es kam nicht dazu. Nun sind also über drei Jahre
vergangen und eine Menge hat sich getan.
Sabina und ich haben geheiratet, nachdem wir zusammen ein Haus
mit 2 ha Land gekauft haben. In der Zeit des Suchens konnte ich
keine Termine mit Dusty festlegen, denn jederzeit hätte es
unsere gesamte Aufmerksamkeit brauchen können, hier aktiv zu
werden. Dann hatten wir gefunden, was wir suchten und eine äußerst
intensive Zeit mit Umbau und Umzug forderte all unsere Kräfte.
Der Umbau wird sich sicher noch etliche Jahre fortsetzen, aber wir
haben nun bessere Möglichkeiten, Zeiten und Kräfte einzuteilen.
Bei den Dustys in England lag auch einiges an. Dusty XIII hatte
eine Gallenoperation, einige Steine wurden entfernt. Bei einem Seminartörn
vor Jahren mußte ich ihn schon mal nachts in ein Krankenhaus
fahren, als er unter heftigsten Krämpfen litt, damals wurde
allerdings nichts Spezifisches festgestellt. Dann bekam Jên, Dustys
Frau, eine neue Hüfte, die privat bezahlt werde mußte.
Das englische Gesundheitssystem setzt alle Leute über 60 auf
eine Warteliste, Jên hätte mindestens ein halbes Jahr auf eine
Versorgung warten müssen, obwohl sie schon gar nicht mehr laufen
konnte und ständig Schmerzen hatte. Unter der Belastung der
Pflege war inzwischen auch Dusty am Rande seiner Kräfte. So
wurden alle Töpfe geleert, um die Situation zu retten, und
es ging sehr gut.
Dusty bezeichnet sich gerne als einen Wunscherfüller auf
magischer Ebene und da kann man sich schon fragen, wieso er in seinem
Leben denn noch Probleme hat. Dazu gibt es in einem der Romane von
Terry Pratchett eine schöne Stelle, die mir Dusty auch so bestätigt
hat. Es gibt ein "gußeisernes Gesetz", daß
Magie in der eigenen Familie nicht funktioniert.
Auch im Leben von Dusty XIV gab es Veränderungen; in diesem
Frühjahr seine Heirat mit Claudia und dann der gemeinsame Umzug,
raus aus der Reihenhaussiedlung in ein freistehendes Haus am Waldrand
mit Schuppen, in dem er eine Werkstatt einrichten konnte. Nun findet
er endlich den Anschluß an die Arbeit, die seinen Fähigkeiten
und seiner Ausbildung entspricht und widmet sich "hauptberuflich"
der Bearbeitung der gemeinsam mit dem Alten Dusty gesammelten Hölzer.
In Holland ist besonders Jeroen für die Dustys aktiv, ein
besonderes Glanzlicht für ihn war eine königliche Kundin.
Die Schwester von Königin Beatrix, Prinzessin Irene der Niederlande
kam eines Tages mit Bodyguards in den sechsten Stock des Mietshauses,
in dem Jeroen wohnt und suchte sich einen Spazierstock bei ihm aus.
Nun gibt es Fotos von ihr mit einem seltsam geformten Stock in der
Hand...
Im vergangenen Herbst wandte sich Ulla Wagener an mich, denn sie
wollte eine Messe im Saarland organisieren und hatte von Dusty und
seiner Arbeit erfahren. Ihre Konditionen waren so gut, daß
Sabina und ich uns auf den - dann doch recht langen - Weg machten
und uns in der Rekonstruktion einer römischen Villa wiederfanden.
Ein wirklich beeindruckender Platz, die Villa Bork mit Nebengebäuden,
Kräutergarten, Rosengarten, buchsbaumbepflanztem Innengarten,
Teich, Torhaus und in ständigem Wachstum. Im Saarland hatte
anscheinend noch keiner was von Dryaden und Dustys Arbeit gehört,
es gab Begegnungen zwischen Menschen und Dryaden, die teilweise
auf der Menschenseite für erhebliche Verwirrung sorgten, aber
vor allem viel Vermittlungsarbeit, das heißt Gespräche
führen und Kontakte knüpfen. Später kamen sogar Leute
aus dem Saarland zu meiner Schwitzhütte. Finanziell gesehen
war das nicht der Knaller, aber wir hatten das Gefühl, allein
schon wegen der Kontakte dort zur richtigen Zeit am richtigen Ort
gewesen zu sein.
Für den Mai 2004 setzte Ulla einen neuen Termin für
eine neue Messe an, auf die Frage, ob Dusty wohl kommen könnte,
hatte ich sozusagen aus dem Bauch raus geantwortet, daß er
wohl kaum kommen würde und erst bei einem späteren Telefonat
ihm selbst diese Frage gestellt. Er sagte sofort zu, damit hatte
auch Ulla schon nicht mehr gerechnet. So kam es also zu einer Begegnung
am Flughafen Baden-Baden nach fast drei Jahren Pause, in denen wir
nur öfter telefoniert hatten. Als erstes fiel mir seine neue
Frisur auf: eine Art Pferdeschwanz oben auf dem Kopf, wie er sie
aus den Elfinzeiten des Wilden Waldes oft beschrieben hatte. Auf
die altbekannte Art tauchte er bei dem Vortrag in der Villa wieder
in seine Herzensmaterie ein und begeisterte die Zuhörer im
voll besetzten Raum. Zwei Waldspaziergänge standen auf dem
Plan, zum ersten tauchten gute siebzig, zum zweiten über hundert
Leute auf, und wieder schafften wir enorme zweihundert Meter Strecke
und überzogen die Zeit gewaltig...
Für die Zukunft könnte ich mir ein Seminar im Saarland
durchaus vorstellen, in die Adressliste haben sich viele Interessierte
eingetragen und die Resonanz dort und bis ins nahe Luxemburg war
sehr positiv. Dusty ist zwar nicht mehr der Jüngste und will
schon seit Jahren kürzer treten, ich sehe aber, wie viel Freude
er am Reisen und an den Kontakten mit Leuten hat, die ihn auf die
Dryaden ansprechen.
Und dann kam das dicke Ding. Über Andreas Website www.dustys-lebensholz.de
hatte sich Wolfgang Wies um einen Kontakt zu Dusty und später
auch zu Ailo Gaup bemüht. Er ist der Hauptinitiator der Assoziation
for Shamanism and Healing, die schon in der Vergangenheit mehrere
Kongresse veranstaltet hat und für den Juni eine Großveranstaltung
in Mondsee in Österreich plante. Alles ging glatt und so fanden
sich beide Dustys, Ailo und weitere elf Schamanen aus aller Welt
ein, um erst zehn Tage lang ihr Wissen untereinander auszutauschen,
dann gab es einen oder zwei Tage Pause, anschließend den öffentlichen
Kongreß von Dienstagabend bis Sonntagnachmittag, zu dem vier-
bis sechshundert Leute erschienen und morgendliche Meditationen,
Workshops, Vorträge, Schwitzhütten des Navaho Francis
Mitchell, das Konzert der mongolischen Gruppe Boerte und eine Kurzfassung
eines koreanischen Kut - Rituals besuchen konnten.
Unter www.schamanismus-und-heilen.de
findet man weitere Informationen, Fotos und kann auch einen Eindruck
von den Referenten bekommen, die in den letzten 22 Jahren seit Bestehen
der Assoziation beteiligt waren. Im Film "Unterwegs in die
nächste Dimension" von Clemens Kuby sind vor allem Schamanen
aus diesem Umfeld vertreten. Nach meiner Einschätzung sind
das handverlesene Leute, Wolf Wies geht es besonders um einen Kontakt
und Austausch zwischen Schamanen und Wissenschaftlern, Ärzten,
Therapeuten und anderen Profis innerhalb der anerkannten Heilberufe,
die sich diesem Feld bereit sind zu öffnen. Meine drei Freunde,
die Dustys und Ailo, waren die schon seit langem vergeblich gesuchten
Vertreter europäischer Linien von Schamanismus, in der Presse
kamen sie aufgrund fehlender Exotik zwar teilweise nur am Rande
oder gar nicht vor, aber bei den Workshops bildeten sich bald richtige
Fangemeinden, manche Gesichter sahen wir drei- viermal.
Die Dustys gaben sich alle Mühe, in den Vorträgen möglichst
viel Abwechslung zu bieten, waren andererseits natürlich gezwungen,
bestimmte Grundlagen bei jedem Workshop aufs Neue zu legen. An einem
der Nachmittage lagen zwei Workshops direkt hintereinander und da
wurden die Grenzen der Belastbarkeit des Alten Herrn sichtbar. Er
hatte sich für den zweiten Teil im großen Saal auf ein
Mikrofon gefreut, aber das funktionierte nicht, und seine Stimme
war angeschlagen. Seine Geschichten funkelten nicht mehr so, er
war erschöpft. Andere Sessions waren einfach grandios, auf
mehrfache Anfrage hielt er einen Vortrag über Runen und zeigte
eine Reihe von sogenannten Runescripts, das sind mehrere ineinander
verwobene und grafisch gestaltete Runen zu bestimmten Zwecken, die
er in Zukunft im Internet für einen bestimmten Betrag zum Runterladen
anbieten will. Mit einem Augenzwinkern hat er verraten, daß
das seine Idee einer Art Rente für die Zeit ist, wenn er nicht
mehr so aktiv sein kann. Er hat eine Methode entwickelt, durch die
diese Runescripts beim Computerausdruck aktiviert werden. Würde
man sie unter einen Kopierer legen oder scannen und drucken, wären
sie nicht aktiviert. Ein frühes Beispiel dafür kann jeder
kostenlos durch einen Link in Andreas Website sehen und bekommen.
Der Alte Dusty ist nahezu ständig dabei, auf verschiedenen
Feldern weiter zu arbeiten, letztlich noch erheblich aufgehalten
durch einen massiven Computerkollaps, aber er läßt nicht
locker.
Nun haben sich aus den Kontakten beim Kongreß in Mondsee
schon zwei Seminare ergeben, die Daten und Kontakte finden sich
auf der letzten Seite.
Eine weitere Einladung kam für einen großen Kongreß
vom 2. bis 5. Dezember in Graz, diesmal sollen 30.000 Leute angelockt
werden und ich habe dabei ein merkwürdiges Gefühl. Ich
bin sicher, der Alte Dusty würde es lieben, einmal vor so vielen
Leuten sprechen zu können, er hat mir auch gesagt, die Geschichte
wäre schon gebucht sozusagen, aber unter der zuständigen
Website www.the-art-of-healing.com ist ein Programm enthalten, in
dem kein Dusty auftaucht. Ihr könnt das ja verfolgen, wenn
es euch interessiert.
Für den Mondsee hatte ich sehr knapp noch eine Ladung der
gelben Hefte bestellt mit dem immer noch längsten und besten
Interview und einigen Seiten von mir über ihn und seine Arbeit,
das schon vor Jahren in der ZeitenSchrift erschienen ist. Ich mußte
leider fast ohne Hefte nach Österreich. Der Lieferservice hatte
die Sendung bei unseren Nachbarn abgegeben... Nun denn, sie sind
wieder da, das mag vor allem für die Leute interessant sein,
die sich in Österreich auf die Liste eingetragen haben.
Insgesamt bekommen ca 580 Leute per Post diesen Brief, das wird
langsam eine Dimension, die mir außer der Zeit für das
Verfassen dieser Texte noch Stunden mit Stempeln, Kleben und Falten
beschert und ich möchte diejenigen, die ans Internet angeschlossen
sind, bitten, mich per Postkarte, Telefonat oder e-mail zu benachrichtigen,
wenn sie bereit sind, auf's Papier zu verzichten. Eine Menge e-mail
Adressen waren schon bei den Anschriften, aber die habe ich ignoriert,
weil ich auf die Anschriften fixiert war und die Ausmaße noch
nicht erfaßt hatte. Wenn also e-mails, dann schreibt bitte
euren Namen auf und die Nachricht, daß ihr den Rundbrief nur
noch aus dem Netz möchtet. Für mich ist das Netz noch
sehr fremd, für die, die auf Papier bestehen habe ich vollstes
Verständnis.
Eine neue Phase von Interesse an Dustys Arbeit scheint eingeläutet,
vor allem durch die Billigflüge ist das Reisen für die
Dustys und Jên einfacher möglich geworden. Wir sind wieder
offener für Einladungen zu Seminaren als in den letzten Jahren,
wobei ich weiterhin für Dusty XIII und manchmal Jên als Übersetzer
und Begleiter aktiv sein werde, während Alun (Dusty XIV) mit
seiner deutschen Frau Claudia ein eigenes Team bildet. In Mondsee
haben wir drei Männer es durchaus genossen, "unter uns"
zu sein, auch das soll nicht unerwähnt bleiben.
Und damit kommen wir zu den Seminardaten, die bisher feststehen.
Im Oktober sind am gleichen Wochenende beide Dusty-Teams on the
road. Das Seminarhaus in der Nähe von Coburg, in dem der Alte
Herr und Jên mit mir sein werden, kann im Internet besucht werden
unter der Anschrift www.schloss-wasmuthhausen.de.
Dort in der Nähe sind eine ganze Reihe "Heilfelsen",
teilweise kleine Höhlen, vor Jahrtausenden mit Steinwerkzeugen
bearbeitet, und manche von ihnen bekannt als heilsame Plätze
für Knochen oder bestimmte Organe. Die wollen wir gerne aufsuchen,
und obwohl Dusty ein Stock- und nicht so sehr ein Steinspezialist
ist, gehe ich davon aus, daß er an solchen Orten was zu erzählen
hat. Manchmal wirken Impulse von außen wie Türöffner
für seine Familienerinnerung.
Kaum bleibt mir noch der Platz, Euch einen wunderschönen
Herbst zu wünschen mit einem herzhaften
Blessed Be!
& MUNTERBLEIBEN
Martin
P.S.: Ailo Gaup kommt 2005 im März und an zwei Wochenenden
im Mai nach Deutschland. Pfingsten, vom 13. - 16. Mai zum Medizinradtreffen
des Bärenstammes in der Eifel; Infos dazu unter www.medizinradtreffen.de
und bei mir.
TERMINE IM HERBST 2004
DUSTY XIV und CLAUDIA
Fr. 24. September
16.00 Uhr Waldspaziergang in Witten
19.30 Uhr Vortrag in Witten
Kontakt: Kristina Peters 02302-390801
Sa. 25. September
14.00 Uhr Waldspaziergang am Grünen See bei Melle
Kontakt: Monika Meier 05223-3519
So. 26. September
15.00 Uhr Waldspaziergang im Klosterpark Schortens bei Jever
Kontakt: Diana Boldt 04461-759410
Sa. 2. Oktober
14.00 Uhr Waldspaziergang in Eisbergen bei Porta Westfalica
18.30 Uhr Vortrag dort
Kontakt: Monika Meier 05223-3519
So. 3. Oktober
14.00 Uhr Waldspaziergang in Oelde Sünninghausen
18.30 Uhr Vortrag dort
Kontakt: Gabi Langer 02520-1741
Jên MILLER und CLAUDIA
15. - 17. Okt. Seminarwochenende für Frauen in Oelde Sünninghausen
The Reconsecration of the Womb
Die Wieder-Heiligung der Gebärmutter
Kontakt: Gabi Langer 02520-1741
DUSTY XIV und CLAUDIA
Fr. 22. Oktober
19.00 Uhr Vortrag in Moedlingen bei Wien
23.& 24. Okt. Seminar in Buchelbach bei Wien
Kontakt: Johanna Urmoneit tel & fax: 0043 (0) 2236-27936

DUSTY XIII, Jên und MARTIN
22. - 24. Okt. Seminarwochenende bei Coburg
Kontakt: Karin Leffer 09561-53191
DUSTY XIII, DUSTY XIV und MARTIN
2. - 5. Dez. Kongreß in Graz (mit Vorbehalt, siehe Text)
Kontakt: www.the-art-of-healing.com
* Martin Adam * Schnaggenberg 2 * 88319 Aitrach * tel & fax
07565-914296 *
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